08.02.2018

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Aktuell August 2018
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Digitalisierung verändert den Gesundheitsbereich

Viele Chancen und eine Menge Problemstellungen warten auf Antworten

„Menschen wollen von Menschen betreut werden und menschliche Moral und Empathie wird niemals vollständig durch die Technik ersetzt werden können,“ brachte Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- FGV (Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe), die Podiumsdiskussion „Digitalisierung: Auswirkungen auf die Gesundheitsberufe“ gestern, Donnerstagnachmittag, in der ÖGB-Zentrale Catamaran auf den Punkt.

„Wir wollen die Digitalisierung mitgestalten“, gab ÖGB-Präsident Erich Foglar in seiner Begrüßung gleich das Ziel der Gewerkschaften vor. Daher werde sich auch der ÖGB-Bundeskongress im Juni intensiv mit dem Thema Digitalisierung befassen. „Bisher wurde dieses Thema vor allem mit der Automatisierung in der Industrie oder dem Finanzbereich verbunden. Jetzt geht es auch um die medizinische Entwicklung sowie den Bereich der Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufe.“ Dabei gehe es nun um die gesellschaftspolitische Herausforderung „wie schützen wir die Menschen beispielsweise vor Datenmissbrauch ohne den Menschen Angst zu machen“, so der ÖGB-Präsident. Gleichzeitig gehe es auch darum, wie die sogenannte Digitalisierungsdividende verteilt werde.

Eingeleitet wurde die Podiumsdiskussion durch Fachreferate. Dr. Eva Deutsch von IBM Watson Österreich skizzierte die Möglichkeiten durch die neue Generation von IT-Systemen. „Diese werden inzwischen nicht mehr programmiert, sondern trainiert“, so Deutsch und verwies darauf, dass heute Daten in wenigen Wochen ausgewertet werden können für die es früher bis zu zehn Jahren Forschung gebraucht habe.

Dr. Wolfgang Perthold von Medtronic präsentierte die Möglichkeiten bei der Diabetestherapie. Auch hier habe es, so Perthold, eine enorme technische Entwicklung gegeben. Der Techniker Ing. Michael Schrack, ebenfalls von Medtronic, zeigte Chancen auf, wie die Betreuung von Menschen mit Herzschrittmachern technisch unterstützt werden kann.

„Im Bereich der sozialen Dienstleistungen, und damit im Gesundheitswesen, steht die Digitalisierung ganz am Anfang. Das hat eine Studie des WIFO ergeben“, stellte Mag. Caroline Krammer von der AK-Wien fest. Eine Befragung der Beschäftigten durch die AK habe auch ergeben, dass vor allem in der Pflege und Betreuung die Digitalisierung noch kaum wahrgenommen werde. Allerdings gäbe es bei den Beschäftigten Befürchtungen in Richtung Arbeitsverdichtung, Vertaktung der Arbeit, sowie eine Verknappung der Zeit, die für die PatientInnen aufgewendet werden könne.

„Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet eine Menge Chancen, allerdings wird der Faktor Mensch weiterhin im Zentrum stehen: Menschen wollen von Menschen betreut werden und menschliche Moral und Empathie wird niemals vollständig durch die Technik ersetzt werden können,“ sagt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- FGV.  „Darüber hinaus muss jede Maschine und jeder Algorithmus am Ende doch noch von einem Menschen, der nicht nur Wahrscheinlichkeiten berechnet, sondern über Erfahrungswerte verfügt, kontrolliert werden. Gleichzeitig ergeben sich durch die Digitalisierung eine Menge Problemstellungen, für die es zukünftig zufriedenstellende Antworten geben muss:  Stichwort Datenschutz und ganz besonders Ausfallsicherheit, wie z.B. in Fällen von großflächigen Stromausfällen, um nur zwei zu nennen.“



Diskussion zum Thema Dienstausweis NEU:

Meine Stellungnahme:

Die „Gesundheits- und Krankenpflegerin“ ist in keinem Berufsgesetz zu finden.

Laut GuKG ist genau „Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin“ definiert.
Einfacher wäre es, ALLE Berufsgruppen so zu bezeichnen, wie sie im GuKG (= Gesundheits- und Krankenpflegegesetz) stehen.


Im GuKG findet sich folgende Formulierung:
§11. (1) Personen, die nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes zur Ausübung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege berechtigt sind (§ 27), sind berechtigt, die Berufsbezeichnung "Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger"/"Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin" zu führen.

 

Mein Vorschlag:

--> für alle diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger/Innen der gleiche Dienstausweis, damit einheitlich und somit für den Pat. ersichtlich!!

BRV Gruber Rupert

 


Personalmangel als Ursache vieler Missstände in Heimen, Krankenhäusern und Polizeianhaltezentren

 

Bundesrat diskutiert Volksanwaltschaftsbericht


         

 

  Hier ist die Neue Version Guk 2016

 

 


 

Zukunft der Gesundheitsberufe

Transformation der Gesundheitsnachfrage

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Gesundheitsreform
2016-03-16_B01-Ziniel.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 2.3 MB


Die Vertretung fordert Betriebsräte u, FGV

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2016-03-16_B03_KONSENSUS NEU.pdf
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Die Vertretung der Pflege fordert........



Die Landesvertretung in Fragen Gesundheit, Link


 

 Die Pflege zeigt auf



Sprechtage der PV



 Die aktuelle Ausgabe

"Gesund und  Sozial" ist wieder da.

 Jetzt download  interessante Themen!!


Höchstes Gericht entscheidet für die Pflege Oktober 2011

Entscheidung des Europäischen

Gerichtshofes zur Aufdeckung eines Pflegemissstands.

 


2011 Hepatitis B – Impfung Neu

Umstellung des Impfschemas gemäß den Empfehlungen des Impfausschusses  >>Mehr...


Für Fragen von der Pflege über die Pflege und deren Recht und Pflichten ist die Kummernummer im Hause

057255- DW- 47242


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