25. Oktober 2012

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GPA-djp-Bödenauer: Pflege und Betreuung sind alles andere als unqualifizierte Arbeit!
Utl.: Beschäftigte an ihren Grenzen - Arbeitszeitverkürzung gefordert

"Der Gesundheits-, Pflege und Betreuungs-Bereich hat mit Personalmangel zu kämpfen, aber es kann  wirklich nicht die Lösung sein, arbeitslose Menschen für die 24-Stunden-Betreuung am Land einzusetzen. Wer das ernsthaft fordert, hat die Herausforderung wohl nicht verstanden", kommentiert Reinhard Bödenauer, stv. Geschäftsbereichsleiter in der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) den dementsprechenden Vorschlag von Wolfgang Mazal:  "Pflege und Betreuung sind alles andere als unqualifizierte Arbeit, dafür braucht es neben einer Ausbildung viel Herzblut und Engagement. Arbeitslose sind nicht automatisch dafür geeignet, in die Pflege zu wechseln. Wer sich dafür entscheidet, kann sich jederzeit umschulen lassen."

"Die Beschäftigten leisten hervorragende Arbeit, sie gehen oft bis an die Leistungsgrenzen und werden dabei nicht selten in Stich gelassen“, so Bödenauer weiter. "Soll die Qualität der Pflege gesichert werden, geht es nicht ohne Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Ein ganz wesentlicher Schlüssel ist die Arbeitszeitverkürzung -  wir fordern eine generelle Arbeitszeitverkürzung für den Gesundheits- und Sozialbereich im ersten Schritt auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich, damit die emotionale Schwerarbeit über längere Zeit geleistet werden kann.." Das sei nur eine von vielen Maßnahmen, die es brauche, um den Pflegeberuf aufzuwerten, erklärt Bödenauer abschließend: "Es geht darum, die Weichen so zu stellen, dass Pflege und Betreuung fit für die Zukunft sind. Das funktioniert nur mit gesunden, motivierten Beschäftigten. Die Gewerkschaften sind ein verlässlicher Partner für nachhaltige Lösungen."

GPA-djp - Öffentlichkeitsarbeit | Presse

"Vorarlberger Nachrichten" vom 24.07.2017
Ressort: VN-A

Arbeitslose in der Pflege am Land einsetzen

   wien. Niedrig qualifizierte Arbeitslose könnten für die 24-Stunden-Betreuung am Land eingesetzt werden, schlägt der Sozialrechtsexperte Wolfgang Mazal vor. Denn finanzielle Mittel aus der Arbeitslosenversicherung sollten in die Betreuung älterer Menschen "umgelenkt" werden. Auch Asylwerber könnten dies bei geänderter Gesetzeslage tun.

   Mazals Vorschlag stößt auf Kritik. "Wer das ernsthaft fordert, hat die Herausforderung wohl nicht verstanden", sagte Reinhard Bödenauer von der GPA-djp. Pflege und Betreuung seien alles andere als unqualifizierte Arbeit. Auch Gerald Loacker, Sozialsprecher der Neos, reagierte: "Hier wird argumentiert, als ob für die Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen keinerlei Qualifikation notwendig wäre. Jeder Experte im Pflegebereich wird bestätigen, dass das Gegenteil der Fall ist."

Bild:  Wolfgang Mazals Vorschlag erntet Kritik. Foto: apa

"Neues Volksblatt" vom 24.07.2017

Mazal will Arbeitslose in der Pflege in ländlichen Regionen einsetzen

   Der Sozialrechtsexperte Wolfgang Mazal schlägt vor, Arbeitslose für die 24-Stunden-Betreuung am Land einzusetzen. Finanzielle Mittel aus der Arbeitslosenversicherung sollten in die Betreuung älterer Menschen „umgelenkt“ werden, sagte er im Gespräch mit der APA. Dabei gehe es um Aufgaben für niedrig qualifizierte Menschen — und auch Asylwerber könnten dies bei geänderter Gesetzeslage tun. Für den Sozialrechtsexperten passen ein „gegenleistungsloses Transfereinkommen“und gleichzeitig 400.000 Arbeitslose systemisch nicht zusammen. Die Vermittlung Arbeitsloser in ländliche Gemeinden sei zumutbar. Bei Neos, Grünen und der Gewerkschaft sorgten Mazals Aussagen für Aufregung. Tenor: Pflege und Betreuung seien alles andere als unqualifizierte Arbeit.

Liebes Redaktionsteam!

 

Ich bin seit über 26 Jahren im Sozialbereich tätig und habe schon viel gehört und erlebt.

 

Was Sozialrechtsexperte Wolfgang Mazal nun vorschlägt, schlägt dem Fass den Boden aus.

 

Fragen an Sozialrechtsexperten Herrn Mazal: möchte er von unausgebildeten Arbeitslosen und Asylwerbern (die kaum die deutsche Sprache beherrschen) betreut und gepflegt werden? Wenn er krank ist oder Beschwerden hat, geht er dann zu einem Arzt der dafür Qualifiziert ist oder geht er zu einem Arbeitslosen ohne Ausbildung?

 

Da sieht man, was den sogenannten Experten die Arbeit(die von überwiegend von Frauen geleistet wird)  in der Betreuung und Pflege von Menschen wert ist. „Ein bisschen mit den alten hilfsbedürftigen Menschen reden und Händchen halten – das kann doch jeder“. Ich lade Sozialrechtsexperten Mazal und alle anderen die dieser Meinung sind, ein mindestens eine Woche in einem Pflegeheim und mindestens eine Woche im Mobilen Dienst zu arbeiten. Nicht nur für eine Stunden mit Presse, sondern gleich mitarbeiten wie die vielen gut ausgebildeten KollegInnen in den jeweiligen Bereichen, die tagtäglich mit Engagement, Herzblut und wenig Einkommen hervorragende Arbeit mit den ihnen anvertrauten Menschen leisten. Dann kann er erleben, was Betreuung und Pflege wirklich heißt.

 

Ich finde es positiv, dass man Arbeitslose in Beschäftigung bringen will. Doch das Geld das es dafür anscheinend gibt, soll in die Pflege und Betreuung investiert werden. Damit diese für betroffene Leistbar wird und alle die es brauchen auch in Anspruch nehmen können. Betreuungsstunden im Mobilen Dienst finanzieren und ausbauen, dann werden mehr AUSGEBILDETE KollegInnen benötigt. Arbeitslose die  diese Arbeit machen möchten, könnte eine Ausbildung finanziert werden und finden dann eine Arbeit. Und die Rahmenbedingungen für die KollegInnen in diesem Bereich verbessern, bessere Bezahlung usw. damit diese den Job leisten und diesen bis zur Pension ausüben können.

 

Mit freundlichen Grüßen Beatrix Eiletz

 

vida: Arbeitslose und Pflegebedürftige nicht für Sommerloch-Debatten missbrauchen!

vida-Steinkellner: "Nur qualifiziertes und bestens ausgebildetes Personal kann optimal betreuen“

 

 

 

(Wien/OTS) - Scharfe Kritik am Vorschlag arbeitslose Menschen für die 24-Stunden-Betreuung am Land einzusetzen, kommt heute von Willibald Steinkellner, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft vida: "Das widerspricht allem, was wir seit Jahren fordern. Wir bemühen uns, das Image von Pflege und Betreuung aus dem Status des Ehrenamts und der unbezahlten oder schlecht bezahlten Arbeit herauszubringen! Die Ideen von Sozialrechtsexperten Wolfgang Mazal bedeuten einen Rückschritt und eine Verschlechterung des Pflegesystems.“

Nur qualifizierte Betreuung ist beste Betreuung

Steinkellner betont, dass gute Pflege physisch und psychisch herausfordernd und belastend ist: "Oberstes Gebot muss sein, dass hier Menschen am Werk sind, die qualifizierte Ausbildungen absolviert haben. Wir brauchen Menschen, die wissen was sie tun und Menschen, die diese Arbeit auch gerne machen möchten. Nicht jeder Mensch ist geeignet, Pflege und Betreuung durchzuführen. Es kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein, unqualifizierte und vom AMS zwangsverpflichtete Menschen zu Pflegebedürftigen in die Wohnung zu schicken!“ Völlig offen sind bei Mazals Vorschlag auch die Rahmenbedingungen, so der vida-Gewerkschafter: „Welches Arbeitsverhältnis ist das, bei dem ich 14 Tage vor Ort bleiben muss? Und das wahrscheinlich zu möglichst geringen Löhnen, oder wollen wir die Menschen zwingen, selbstständig zu werden und einen Gewerbeschein zu lösen?“

Uralt-Frauenbilder endlich entsorgen

Entsetzt über Mazals Vorschläge zeigt sich auch Michaela Guglberger, Sekretärin des Fachbereichs Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida: "Es kann doch im Jahr 2017 nicht wirklich sein, dass hier argumentiert wird, dass die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen vor allem eine Chance für junge Frauen im ländlichen Bereich sei. Niemand will zurück ins 18. Jahrhundert, wo Pflege und Betreuung den weiblichen Mitgliedern einer Familie prinzipiell ehrenamtlich überlassen wurden. Was wir für junge Menschen brauchen sind Jobs mit Zukunft!“

Pflegeberuf endlich attraktiver machen

Steinkellner und Guglberger sind sich einig, "dass arbeitssuchende und pflegebedürftige Menschen hier für sinnlose Sommerloch-Debatten missbraucht werden.“ Beide betonen, dass es immer Ziel war und ist, Pflege und Betreuung zu verbessern, sowohl aus Sicht der betreuenden Personen als auch aus Sicht der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen: "Die demographische Entwicklung zeigt ganz klar, dass der Bedarf an Pflege- und Betreuungskräften weiter steigen wird. Um dem Mangel an qualifizierten Fachkräften entgegenzusteuern, müssen die Berufe attraktiver werden. Populistische Forderungen bringen uns keinen Zentimeter weiter. Wir brauchen einen echten Qualitätssprung bei der Ausbildung auch im Sinne der Patientenzufriedenheit und eine gesetzlich verankerte bundesweit einheitliche Personalbedarfsberechnung!“ 

Rückfragehinweis:

Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Peter Leinfellner
Tel.: 01 53444 79-267 bzw. 0650 36 36 399
E-Mail: peter.leinfellner@vida.at


Der Patient im Mitelpunkt und das Geld im Vordergrund

Hier wird nur über die Ärzte gesprochen vieleicht sollte man auch mal die Pflege hochfahren. Patientensicherheit sind Ärzte und Pflege aber solange hier das Geld im Vordergrund steht wird die Qualität nicht steigen. Mehr lesen .........

Selten war die Einmütigkeit im Gesundheitswesen so groß wie am 30. März 2017 in Bonn: Die Patientensicherheit muss ein Leitgedanke bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens sein. Um das zu schaffen, trafen sich in Bonn Minister aus mehr als 40 Staaten und Vertreter internationaler Organisationen zum Ministergipfel zur Patientensicherheit.  Darunter Vertreter aus der Ärzteschaft, der Krankenhäuser, Krankenkassen, Patientenvertretungen, der Industrie und weitere internationale Experten. Mehr zum Lesen


Termine für die ARBEITSPSYCHOLOGIE

nützt diese Termine

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Termine 2017
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Kabarett mit Ingo Vogl, in Tamsweg 17. Mai 2017 im Pfarsaal



Die LK- Tamsweg hat wieder einen Vize-Staatsmeister wir gratulieren!!

 

Die Erfolgsserie des Tischtennis-Behindertensportlers Andreas Thomasberger reist nicht ab.

Der Tamsweger Tischtennissportler Andreas Thomasberger ist eine konstante Größe bei den Behindertenmeisterschaften im Land Salzburg sowie bei den Österreichischen Meisterschaften. Auch heuer sind ihm wieder Spitzenplatzierungen gelungen. Sowohl bei den Landesmeisterschaften in Salzburg als auch bei den Staatsmeisterschaften in Stockerau erkämpfte sich Andreas Thomasberger die Silbermedaille im Herren-Einzel seiner Klasse.

 

Klassen zusammengelegt

Dabei wurde es ihm in Niederösterreich nicht leicht gemacht. Aufgrund zu weniger Nennungen in der Stufe 8 (einer Stufe mit geringerer Beeinträchtigung), wurden die Klasse 7 und 8 zusammengelegt – was als Nachteil Thomasbergers gelten kann. Dank seines unbändigen Kampfgeistes und Siegeswillens arbeitete er sich trotzdem bis ins Finale vor, wo er seinem Kontrahenten erbitterten Widerstand leistete. Letztlich verpasste er dennoch knapp die Meistertitel.

Serie reist nicht ab

Andreas Thomasberger konnte mit Silber seine insgesamt 14. Medaille bei Staatsmeisterschaften in Empfang nehmen.



Bundeskanzler Christian Kren

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Aus dem Landtagklub von 17. Dezember 2015

Medieninformation des SPÖ-Landtagsklubs am 17. Dezember 2016

LAbg. Bgm. Gerd Brand

 

KH-Tamsweg: Stöckl steht nicht zu seinen Versprechen

Brand: Der Gesundheitsreferent will das Bestehen der derzeitigen Stationen im Lungauer Spital nicht vertraglich absichern.

 

Bei der Landtagssitzung am Mittwoch, den 16. Dezember 2015 zeigte sich einmal mehr, Gesundheitslandesrat Stöckl ist ein Mann der Worte, nicht der Taten ist. Die SPÖ wollte durch einen Ergänzungsantrag die Zusicherung Stöckls für den weiteren Erhalt der derzeitigen Stationen im Krankenhaus Tamsweg in rechtlich trockene Tücher bringen. Das jedoch lehnte der Gesundheitslandesrat ab.

 

„In schriftlichen Anfragebeantwortungen vom 29.10.2014 und 21.7.2015 bekräftige Dr. Stöckl ein ‚Halten der Leistungen‘ und die ‚Versorgung von bis zu 6.000 Patient_innen‘. Unseren Antrag, die Bereiche Interne, Chirurgie, Unfall-Orthopädie, Gynäkologie-Geburten, Ambulanz-Notaufnahme und Palliativ, sowie die Versorgung von jährlich 6.000 Patient_innen im Spital in Tamsweg vertraglich abzusichern, lehnte Stöckl im Landtag allerdings ab“, erklärt der Lungauer SPÖ-Abgeordnete Bürgermeister Gerd Brand.

 

„Nach den Erfahrungen mit Stöckls Zick-Zack-Kurs in der Lungauer Gesundheitspolitik –zuerst wollte der Gesundheitslandesrat die Bettenzahl auf 76 kürzen, dann schlug er 84 vor und dann, unter dem Druck der Lungauer Bevölkerung, die mehr als 11.000 Unterschriften für ihr Spital sammelten, kam der Vorschlag für 105 Betten – will die SPÖ auf Nummer sicher gehen, was die Zukunft des Spitals in Tamsweg angeht. Die Versorgung der bisherigen 6.000 Patient_innen pro Jahr muss gesichert sein. In unserem Tourismusbezirk käme alles einer Katastrophe gleich“, sagt Brand. „Trotz der unverständlichen Ablehnung unseres Antrages der Regierung, wird sich die SPÖ weiter für das Lungauer Spital stark machen.“

 

 

Rückfragen:

Gerd Brand                0650 5420877

 

 



Wer ist für die Schneeräumung verantwortlich?

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Der Winter kommt gewiss, Rechtlichers dazu
Gemeinden und Anrainer für Schneeräumung
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Mitarbeitergespräche sind wichtig, nicht nur Pflicht.

Mitarbeitergespräche haben nur Sinn, wenn sie individuell angelegt werden.

 

Viele können die Floskel schon nicht mehr hören: "Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital!"

Das passt gut zu Weihnachtsfeiern, die Realität sieht meist anders aus. Doch wie man richtig mit den Mitarbeitern kommuniziert, darüber scheiden sich die Geister. "Viele Chefs haben einfach Angst vor einem solchen Gespräch, weil sie nicht wissen, wie man das richtig macht."

Oft hieße es auch, man habe andere Probleme oder zu wenig Zeit dazu. Das kann man aber nicht gelten lassen. Es gibt eine hohe psychische Belastung am Arbeitsplatz, die oft dadurch entsteht, dass die Mitarbeiter nichts dürfen, aber vieles müssen. "Daher sollten Lösungsansätze auf Augenhöhe erarbeitet werden.

Wie geht man das also richtig an: Dazu kann Alfred Lugstein, Personalentwickler mehr sagen.

 

Als Betriebsrat möchte ich allen nahe legen:

Der Hauptaufhänger ist immer das Gespräch an sich, aber es geht auch um die Analyse. In jedem Fall ist die Vertrauensbasis das Um und Auf. Das Mitarbeitergespräch ist die Chance, für beide. Das geht nicht sofort perfekt, aber es wächst ein Prozess an sich.



Kahlschlag beim Fachkräftestipendium

AK kritisiert massive Einschränkung der förderungswürdigen Berufe

Kahlschlag beim Fachkräftestipendium – Berufsumsteiger werden Mangelware

Das Fachkräftestipendium ist ein Riesenerfolg. An diesem Erfolg droht es jetzt zu scheitern, denn die Nachfrage übersteigt die Mittel. Deshalb hat der Verwaltungsrat des AMS Österreich beschlossen, die Liste der geförderten Berufe zu verknappen. 18 Lehrgänge aus dem Sozial-, Pflege- und pädagogischen Bereich fallen weg. So werden Chancen, mit denen Betroffene fix gerechnet haben zerstört – und fehlende Umsteigerinnen und Umsteiger werden den Mangel an Fachkräften weiter erhöhen. „Diese Entscheidung ist nicht nachhaltig“, kritisiert AK-Präsident Siegfried Pichler.

 

Das Fachkräftestipendium ermöglicht arbeitslosen und karenzierten Arbeitnehmern eine Umschulung auf einen so genannten Mangelberuf. Wer in gesellschaftlich nachgefragten Bereichen tätig werden möchte und ein bestimmtes Ausbildungsniveau noch nicht überschritten hat, erhält so in der Regel für drei Jahre mindestens 816 Euro monatlich.

 

Dieses von der Arbeiterkammer jahrelang geforderte Modell ist ein Riesenerfolg, weil es eine Förderlücke geschlossen hat. Da die Nachfrage aber so stark und die verfügbaren Mittel gedeckelt sind, hat der Verwaltungsrat des AMS Österreich – dort wird das Fachkräftestipendium administriert – entschieden, die Liste der geförderten „Mangelberufe“ vorerst massiv einzuschränken. Damit verlieren zahlreiche Personen, die noch nicht arbeitslos sind, die Chance auf eine finanziell gestützte Umschulung.

18 Lehrgänge nicht mehr gefördert – Chancen werden zerstört

Bei den geförderten Berufen wurde ein regelrechter Kahlschlag betrieben: 18 Lehrgänge wurden herausgenommen. Darunter die Bereiche Pflegehilfe, Sozialbetreuung, Sondererziehung, Sozialpädagogik und viele Kindergarten - und Hortbetreuungsausbildungen. Im Grunde werden nur mehr handwerklich-technische Berufe und die diplomierte Krankenpflege finanziell gestützt.

 

„Da werden Chancen für Leute zerstört, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder noch nicht arbeitslos sind und sich neu orientieren wollen. Chancen, mit denen diese Menschen zum Teil schon fix gerechnet haben“, kritisiert AK-Präsident Siegfried Pichler. „Die Betroffenen werden jetzt teilweise gezwungen zu kündigen, um vielleicht doch noch einen Platz in einer Arbeitsstiftung zu erhalten, damit die neue Ausbildung wieder leistbar wird. Ganz zu schweigen davon, dass dem Streichkonzert Branchen, in denen ein Riesenbedarf an qualifizierten Kräften besteht, zum Opfer gefallen sind.“

Entscheidung überdenken – ZukunftsWeichen richtig stellen

Bis 2020 werden in Salzburg 910 Pflegepersonen im Gesundheits- und Sozialbereich fehlen, darunter allein ein Drittel Pflegehelfer. „Mit diesem massiv eingeschränkten Fachkräftestipendium werden die dringend benötigten Umsteiger fehlen!“, ist Pichler überzeugt. Dabei sind gerade diese wichtig: Sie haben den neuen Beruf sehr bewusst gewählt, bereits gearbeitet und bringen jede Menge Lebenserfahrung mit. „Die Verantwortlichen sollten diese nur kurzfristig Ersparnisse bringende Entscheidung dringend noch einmal überdenken. Das ist nicht nachhaltig!“, sagt Siegfried Pichler.

 

Kontakt und Infos:

AK-Präsident Siegfried Pichler, Tel.: 0664 530 0 530

AK-Gesundheitsreferentin Karin Beer, Tel.: 0662 8687 - 409

 


Pflegefreistellung Neu

Solche Änderungen findet ihr auch unter Gesetze / allgemeine Gesetze ist nicht für jeden wir arbeiten daran.

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Pflegefreistellung
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Die Ersten Informationen für die Aktion "Tanken"

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Armenurlaub wenn es die Gewerkschaft nicht mehr gibt!!

Die Gewerkschaft verhandelt den Gehalt, Urlaub, 13+14 Gehalt und so vieles mehr was andere als gegeben und normal ansehen. Aber so ist es nicht, das ist harte Arbeit, nur eine Mitgliedschaft kann das halten.


22. August 2012

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Wir arbeiten für Euch

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2012-08-22- Betriebsrätekönnen viel tun.
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