17. Oktober 2014 (396) 26.3.-19 Uhr 521

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Zellhofer Gesundheit & Soziales

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Medizin / Gesundheit / Forschung / Universität / Wien

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06.03.2017, 09:33 | OTS0037 | Medizinische Universität Wien

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40-Stunden-Arbeitswoche als „gesunde Basis“

Studie am Zentrum für Public Health der MedUni Wien: 12-Stunden-Arbeitstage als Gesundheitsrisiko

Wien (OTS) - Flexiblere Arbeitszeiten, 3- oder 4-Tage-Woche, 12-Stunden-Arbeitstag – die Diskussionen rund um die Aufteilung jener Zeit, die man mit Arbeit verbringt, sind aktueller denn je. Eine nun erschienene Studie von Gerhard Blasche und Daniela Haluza am Zentrum für Public Health, Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin, zum Ermüdungszustand von Menschen nach einem 12-Stunden-Arbeitstag hat ergeben, dass diese langen Dienste zu einer erheblichen Tagesermüdung führen, die nur schwer auf normalem Weg durch die Tagesfreizeit abgebaut werden kann, andererseits aber Gesundheitsrisiken und erhöhte Unfallgefahren sowie Fehlerhäufigkeit birgt.

Untersucht wurde dazu die Belastung von AltenpflegerInnen in Senioren-Wohnheimen in Niederösterreich und Oberösterreich an 12-Stunden-Arbeitstagen. Das Ergebnis, so die WissenschafterInnen: „Der Ermüdungszuwachs während eines 12-Stunden-Tagdienstes ist dreieinhalb mal höher als an einem arbeitsfreien Tag, außerdem nimmt die Ermüdung bei zwei aufeinanderfolgenden 12-Stunden-Diensten weiter signifikant zu.“ Zusatz: „Die Erholung am Tagesrand reicht in diesem Fall nicht aus, um diese Ermüdung sofort auszugleichen.“

Leistungsknick nach der 10. Stunde

Nach zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit je zwölf Stunden Arbeitszeit müsste man drei Tage freinehmen, um sich vollständig zu erholen, wie die Studie zeigt. Generell gebe es praktisch bei jedem Menschen spätestens aber der10. Tagesarbeitsstunde einen deutlichen Leitungsknick – inklusive erhöhter Unfallgefahr im Beruf oder im Straßenverkehr.

Deshalb sollte die Tagesarbeitszeit in der Regel 8 Stunden nicht überschreiten, so eine Schlussfolgerung aus der Studie. Blasche: „Das zeigt, dass unsere derzeitige Regelung eines 8-Stunden-Tages eine gesunde Basis ist.“ Wer jahrelang 50 oder mehr Stunden pro Woche arbeitet, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bzw. für die Zunahme psychischer Erkrankungen, das gilt insbesondere für Frauen. „Das kommt wahrscheinlich wegen der höheren zusätzlichen Belastung durch Kinderbetreuung.“

Längere Arbeitstage bzw. geblockte Arbeit seien ebenfalls nicht sinnvoll. Zur Leistungserbringung ist dann aufgrund der fortgeschrittenen Ermüdung eine überproportional größere Anstrengung erforderlich, mit der dazugehörigen Stressreaktion. Überdies verhindert die angestaute Ermüdung, die Freizeit auch richtig genießen zu können, trotz allfälliger Vorteile geblockter Arbeit bei der Kinderbetreuung. Generell neige der Mensch in unserer leistungsorientierten Gesellschaft eher dazu, sich zu verausgaben, daher müssten die Unternehmen darauf achten, dass die ArbeitnehmerInnen Pausen einlegen und dazu anregen, diese auch wirklich zu nutzen.

Service: International Archives of Occupational and Environmental Health

„Work-related self-assessed fatigue and recovery among nurses.“ Blasche, G., Bauböck, V. M., & Haluza, D. (2017). International Archives of Occupational and Environmental Health, 90, 197-205. DOI 10.1007/s00420-016-1187-6

Rückfragehinweis:
   Medizinische Universität Wien
   Mag. Johannes Angerer
   Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
   +431 40160 - 11 501
   Mobil: +43 664 800 16 11 501
   johannes.angerer@meduniwien.ac.at
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Untenstehendes schreibt Stöckel, grundsätzlich richtig aber es ist nicht alles pos. Hier auch meine Meinung.

Gruber Rupert

Die Zahlen sprechen für sich sagt aber nicht aus, dass dies immer gut ist. Oft müssen Patienten zu früh nach Hause, manche kommen auch gleich wieder, dass sieht man hier nicht. Der derzeitige Bettenstand erfordert alles von der Pflege, diese müssen immer wieder ganze Zimmer verschieben um wieder einen Platz zu bekommen ohne den außergewöhnlichen Leistungen geht es nicht. Wir sind jetzt schon froh wieder 2019 die 105 Betten zu haben denn auf Dauer würde das nicht gehen.

Es geht aus dem Schreiben nicht hervor, dass wir alle am Anschlag arbeiten. Natürlich sind alle daran beteiligt, dass dies so geklappt hat aber jene in der Pflege leisten top arbeit dies gehört immer wieder gesagt.

Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen, und freue mich wenn wir 2019 fertig sind.

Erfolgreiche Eingliederung des Tamsweger Krankenhauses in die SALK

Stöckl: Statistik zeigt, dass Konzept richtig angepasst wurde – Vorbildwirkung für Hallein und Tauernkliniken

Salzburger Landeskorrespondenz, 18.12.2016
 

(LK)  "Die aktuellen Zahlen beweisen, dass die Eingliederung des Tamsweger Krankenhauses in die Salzburger Landeskliniken der richtige Schritt war und das medizinische Konzept den erforderlichen Gegebenheiten mustergültig angepasst wurde. Das gilt auch für die von den Experten vorgenommene Reduzierung der Betten in der nunmehrigen Landesklinik Tamsweg, die jetzt entsprechend gut ausgelastet sind." Das teilte heute, Sonntag, 18. Dezember, Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshautmann-Stellvertreter Christian Stöckl mit.

"Die während der Umbauphase der Landesklinik Tamsweg zur Verfügung stehenden 80  stationären Betten waren im Zeitraum von Juli 2015 bis Juni 2016 zu 86 Prozent ausgelastet. Zum Vergleich: Im Vergleichszeitraum 2014 bis 2015 hat die Auslastung bei insgesamt 139 lediglich 63 Prozent betragen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patientinnen und Patienten hat sich in diesem Zeitraum um 18 Prozent von 5,8 auf 4,8 Tage reduziert. Die Fallzahlen in der Landesklinik Tamsweg sind dagegen lediglich um vier Prozent von rund 5.500 auf 5.300 zurückgegangen. Rund 2.100 Patientinnen und Patienten wurden seit Juli 2015 in der Tagesklinik der Landesklinik Tamsweg behandelt. "Diese Zahl beweist, dass das tagesklinische Versorgungsangebot von den Patientinnen und Patienten sehr gut angenommen wird", so Stöckl.

"Die Eingliederung des Krankenhauses Tamsweg in die Salzburger Landeskliniken hat nicht nur den Standort des Krankenhauses und dadurch die medizinische Grundversorgung in der Region abgesichert, sondern auch die ärztliche und pflegerische Personalsituation deutlich verbessert. In der Pflege sind aktuell sämtlich zur Verfügung stehenden Stellen besetzt und für die zwei derzeit offenen Stellen im ärztlichen Bereich gibt es bereits konkrete Bewerbungen", betonte Stöckl.

"Die Zusammenführung des Krankenhauses Tamsweg mit den SALK hat auch deshalb so ausgezeichnet funktioniert, weil die Kollegiale Führung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesklinik Tamsweg mit den SALK bestens zusammenarbeiten. Durch die sehr positiven Folgen der Eingliederung hat die Landesklinik Tamsweg Vorbildcharakter für die Übernahme des Krankenhauses Hallein sowie der Tauernkliniken durch die SALK“, so Stöckl. 161218_32 (rb/jus)

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.

Das Land Salzburg auf Facebook und Twitter.


Bei diesen Beitrag geht es um betriebliche Kinderbetreuung. Ab Minute 5 sind die Vorstellungen des Betriebsrates.

Mehr dazu.......

Betriebe, die freiwillig bereits bis zum Juli 2016 auf rauchfrei umstellen, erhalten eine Prämie.

Ab 1. Mai 2018 gilt ein totales Rauchverbot in der Gastronomie. Wirte, die bis 1. Juli 2016 auf das Rauchverbot umstellen, erhalten – das wurde in der Novelle des Tabakgesetzes festgehalten – eine NichtraucherInnen-Schutzprämie. Verwandte Tabakerzeugnisse, wie E-Zigaretten, werden ab 20. Mai 2016 Zigaretten und Zigarren gleichgestellt.

Leserbrief Krankenhaus Politik 2015-11

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Von Michael Jessner Tasmweg
2015-10- Leserbrief Krankenhaus Politik.
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Leserbrief 2015-07-06

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Bericht SN von 6. Juli 2015
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Leserbrief von 2015-03-26

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Lesebrief von 26 März 2015 Rupert.doc
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Bericht von 05.05.2015
2015-05-05- Landeskorrespondenz 105 Bett
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Link - ORF, oder unten der Auszug dazu.

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6. Feb. 2015 mehr Geld für Ärzte
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SN 25. März 105 Betten.pdf
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Stöckl / Gesundheit / Lungau - 25.03.2015



Landeskorrespondenz 4. Februar 2015

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Regierungsvorlage Vordienstzeiten
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Verhandlungen Salk Gehaltsschema Pflege und Technik
2015-02-05- Landeskorrespondenz Salk.pdf
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ORF schreibt am 25.12.2014.doc
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ORF Schreibt am 06.11.2014.doc
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Lungauer Nachrichten im Dezember 2014
2014-12- Krankenhaus Offensive gegen Kür
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ORF schreibt am, 03.10.2014.doc
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ORF schreibt am, 23.09.2014.doc
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Der Lungau bangt um das KH- vom 7.11.2014

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Betriebsrat im Bezirksblatt Okt. 2014
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Betriebsrat bangt um Jobs im Tamsweger Spital 2014

Betriebsrat bangt um Jobs im Tamsweger Spital

 
Von Thomas Auinger 
Tamsweg.  Der Schrumpfkurs, den das Land am Krankenhaus Tamsweg fährt, ruft jetzt massive Kritik des Betriebsrats hervor. Betriebsratsvorsitzender Rupert Gruber will mit „Fantasiegeschichten“ aufräumen, wie „Wir bauen nur Betten ab und verlieren keine Arbeitsplätze“.

Gruber befürchtet, dass Pensionierungen allein nicht reichen werden. Als Erste könnte es zum Beispiel 21 Beschäftigte mit befristeten Dienstverträgen und Teilzeitkräfte treffen. Natürlich werde jetzt niemandem gekündigt. „Aber wir sprechen hier von einem mittel- oder kurzfristigen Abbau von Dauerarbeitsplätzen. Die meisten werden Frauenarbeitsplätze sein“, sagt der Betriebsratschef. Insider rechnen damit, dass rund 25 Posten (in Vollzeit gerechnet) wegfallen werden. Das wären etwa 40 Personen. Laut Rupert Gruber gibt es derzeit 311 aktive Beschäftigte, einschließlich der karenzierten seien es 334. „Eine Gesundheitsreform ist notwendig, eine Umstrukturierung in Tamsweg auch, genauso wie ein Zusammenschluss mit den Landeskliniken, aber nicht auf diese Art, wie sie derzeit dargestellt wird.“

Kommenden Montag werde die kollegiale Führung des Hauses für Gespräche in die Landeshauptstadt fahren.  

Neues über Gesundheit aus der SN am 26.09.2013

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SN am 16. Sept. 2013

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Lesebriefe von 15. Okt. und 29. Dez. 2012

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12. Februar

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Klinik unter Skibergen, und ein Steckbrief
Aktuell 4. März 2012
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SALK: Offene Stellen und Sonderverträge

02.02.2012 | SALZBURG | (SN-via).

Prüfung. Der Rechnungshof stellt Mehrbelastung für das medizinische Personal fest, kritisiert bestimmte Prämien und zu lange Arbeitszeiten.

SALZBURG (SN-via). Ein Rohbericht des Rechnungshofs sorgt für Diskussionen in den Salzburger Landeskliniken. Denn darin wird von nicht besetzten Planstellen berichtet, von einer hohen Anzahl von Sonderverträgen, Arbeitszeitüberschreitungen und Mängeln bei der Turnusärzteausbildung. Allerdings gibt es in einigen Punkten auch Lob für die SALK-Führung. Der Prüfbericht „Personal in den SALK“ umfasst den Zeitraum 2008 bis 2010, zum Teil das erste Halbjahr 2011. Diskussionsstoff bieten die Aussagen zum Stellenplan. Denn: „Der Landesrechnungshof stellte fest, dass die SALK in den Jahren 2007 bis 2010 stets weniger Stellen besetzt hatten, als Planposten im Dienstpostenplan ausgewiesen waren, und die Zahl der unbesetzten Stellen jährlich weiter anstieg.“ Von den insgesamt 4634 Planstellen waren Ende 2010 224 (fünf Prozent) unbesetzt. Weswegen die SALK in diesen Jahren 26,1 Millionen Euro weniger für Personal ausgeben mussten und „diese Finanzmittel anderen Verwendungen zugeführt“ werden konnten, wie der Rechnungshof schreibt. Er führt Umschichtungen und die Bildung von Rücklagen an.

Das alarmiert Personalvertretung und Ärztekammer. Denn diese mutmaßen schon lang, dass beim Personal gespart werde.

Was SALK-Geschäftsführer Burkhard van der Vorst bestreitet. „Das ist völliger Unsinn. Im Gegenteil: Wir tun alles, um für die SALK am hart umkämpften Arbeitsmarkt Fachkräfte zu gewinnen.“ Er spare an den Sachkosten und trete für ein neues, attraktiveres Gehaltsschema ein. Man suche mit Hochdruck Ärzte und Pflegekräfte – aktuell liefen Ausschreibungen und Verhandlungen für 64 offene Pflege- und elf Arztstellen. Nur drei Prozent der Arztstellen und 1,4 der Pflegestellen seien vakant. Mehr will Van der Vorst nicht dazu sagen, weil die Stellungnahmen der SALK erst in den Bericht eingearbeitet werden müssten.

Der Rechnungshof geht davon aus, dass das vorhandene Personal wegen der unbesetzten Stellen Mehrbelastungen ausgesetzt ist – „vor allem im medizinischen Bereich“. Wie schon 2008 kritisiert der Rechnungshof auch diesmal, „dass insbesondere im LKH sowie in der CDK (Christian-Doppler-Klinik, Anm.) häufig gegen die (. . .) Arbeitszeitbestimmungen für Ärzte verstoßen wurde“. Sprich: dass Ärzte zu viele Stunden arbeiten mussten. Der Rechnungshof sagt, es müsste genug Ärzte geben, um den Versorgungsauftrag der SALK gesetzeskonform erfüllen zu können. An anderer Stelle fordert der Rechnungshof flexible Arbeitszeitmodelle für das medizinische Personal ein. Was die Ausbildung der Turnusärzte betrifft, so bemängelt der Rechnungshof, dass die Rahmenbedingungen oft nicht den gesetzlichen Bestimmungen folgen. Oft stehe das Aufrechterhalten des Klinikbe triebs und nicht die Ausbildung im Vordergrund.
Ein heikler Punkt sind die zahlreichen Sonderverträge in den SALK. Diese machen laut Bericht 13 Prozent der Dienstverträge aus, was „nicht mehr als Ausnahme von der Regel gesehen werden“ könne. Für solche Verträge müssten „transparente, nachvollziehbare, an Kriterien orientierte und verbindliche Regelungen“ eingeführt werden. Ausdrücklich anerkennen die Prüfer, dass sich seit dem letzten Prüfbericht 2008 hier schon einiges zum Besseren gewendet habe – vor allem bei neuen Verträgen. In vielen Sonderverträgen ist auch eine jährliche Leistungskomponente oder Prämie vorgesehen, die zwischen ein paar Hundert und 20.000 Euro liegen kann. Ihre Auszahlung ist an die Erreichung bestimmter Ziele gebunden. Allerdings, so der Rechnungshof, wurde die Leistungskomponente in einigen Fällen trotz fehlender konkreter Zielvereinbarung zur Gänze ausbezahlt. So soll der ärztliche Direktor des LKH die Auszahlung solcher Leistungsprämien veranlasst haben. Erst durch die RH-Prüfung und Fragen nach konkreten Zielvereinbarungen wurde klar, „dass solche mit einzelnen Primarärzten abzuschließen und zu dokumentieren gewesen wären“. Dies soll künftig geschehen. Keine Kritik findet sich im Bericht zu den Primariatsbesetzungen für Kardiologie, Herzchirurgie und Gynäkologie, die im Vorjahr für teils große Auseinandersetzungen gesorgt hatten. Der Rechnungshof stellt lapidar fest, die Bestimmungen des Objektivierungsgesetzes seien eingehalten worden.

Keine Reaktion gab es am Mittwoch vonseiten der Politik, da es sich um einen vertraulichen Rohbericht handle und die zuständigen Stellen noch nicht zu Wort gekommen seien. Für Personal und Dienstrecht ist Landesrat Sepp Eisl (ÖVP) zuständig, für Finanzen LH-Stv. David Brenner (SPÖ). Manfred Müller, der Chef des Landesrechnungshofs, erklärte: „Das vorliegende Papier ist unfertig und wird daher vom Landesrechnungshof inhaltlich noch nicht kommentiert.“

 


Giftgasalarm im Krankenhaus Tamsweg

15.11.2011 | Tamsweg | (SN-hei, ham).
Chemikalien. Im Keller trat Schwefelsäure aus. Neun Feuerwehren standen im Einsatz und evakuierten den Altbau. Verletzt wurde niemand.
Tamsweg (SN-hei, ham). Im Keller des Krankenhauses Tamsweg war am Montagnachmittag ein mit Schwefelsäure gefüllter Kanister umgestürzt und hatte sich mit einem Chlorierungsmittel vermischt – dieses wird für die Aufbereitung von Badewasser verwendet. Es bestand Gefahr durch Giftgase und Explosionsgefahr. Der Vorfall passierte in einem Werkstättenraum des Hausmeisters. Katastrophenreferent Philipp Santner sagte den SN: „Es kam zu einer chemischen Reaktion.“ Daraus bildete sich ein explosives Gasgemisch. Sechs Feuerwehren und drei Löschzüge aus dem Lungau rückten aus. Man habe die Lage aber stets unter Kontrolle gehabt, sagte Santner. Das KH Tamsweg hat für diesen Fall einen eigenen Sonderalarmplan.

Der Tamsweger Ortsfeuerwehrkommandant Hans Peter Seitlinger schilderte: „Die Gefäße in dem Werkstättenraum konnten wir soweit sichern. Die ausgeflossene Flüssigkeit ist gebunden.“

Ein Teil davon gelangte allerdings in das örtliche Kanalnetz. Katastrophenreferent Santner sagte, dieses müsse nun bis zur Kläranlage Tamsweg kontrolliert gespült werden. Das Grundwasser sei aber nicht gefährdet.

Das Giftgas wurde aus dem Kellergeschoß abgesaugt. Gegen 17 Uhr hatten Messungen immer noch eine gewisse Konzentration ergeben. Der Nordteil des Krankenhauses werde dann infolge von unten nach oben mit Frischluft versorgt. Santner rechnete mit einem Einsatz, der noch bis etwa 22 Uhr dauern sollte.

„Wir haben das Erdgeschoß sowie das erste und zweite Obergeschoß evakuiert“, sagte Ortsfeuerwehrkommandant Seitlinger. Rund 30 Patienten waren betroffen. Verletzt wurde niemand.

Verwaltungsdirektorin Andrea Schindler-Perner fügte hinzu: „Alle Patienten und das gesamte Personal sind in Sicherheit. Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme, die Leute vom Alt- in den Neubau zu bringen.“

Mit den derzeitigen Umbauarbeiten im Krankenhaus habe der Vorfall aber nichts zu tun, sagte Santner. „Was genau passiert ist, muss die Polizei klären, sobald die Räumlichkeiten wieder gefahrlos betreten werden können.“